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  1. #1
    User Avatar von Black Prolo
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    Standard Islam als Bedrohung?

    die Presse

    Jeder 2. Österreicher sieht den Islam als eine Bedrohung, ältere mehr als jüngere, Männer mehr als Frauen. (und dabei wird doch immer zuerst über die Jugend geschimpft)
    Die Befragten haben außerdem das Gefühl "nicht offen über solche Ansichten reden zu können".

    Nun, ich sehe den Islam als keine Bedrohung, aber alles muss seine Grenzen haben. Türkische Ortstafeln und in jeder Gemeinde eine Moschee mit Minarett das jedes Wochenende die Kirchenglocken übertönt muss ich nicht unbedingt haben.

    Markant ist auch, dass 39% der SPÖ und 37% der ÖVP der Meinung sind "je weniger Ausländer, desto besser" - Wohlgemerkt ist die SPÖ eine Linkspartei, die ÖVP eine Rechtspartei. Ich finde es eigentlich schlimm, dass so viele diese Meinung vertreten, aber angesichts der Umstände verständlich. Leider wird man von Landsleuten auf dem Heimweg nie blöd angeschaut, angemacht oder sogar verprügelt, das macht das Image der Ausländer nicht besser. Mir ist es prinzipiell egal, wie viele Ausländer in Österreich leben, solange sie hier Arbeit verrichten und sich brav an das Gesetz halten.

    Wenn man vom Grundsatz ausgeht gibt es ja eigentlich keine Österreicher - die einzigen die man tatsächlich nachweisen kann, haben vor x-tausend Jahren irgendwo am Bodensee auf Pfahlbauten gelebt, der Rest war irgendwann man Ausländer.

    Ein evangelischer Priester hat in seinem Youtube-Blog mal treffend beschrieben, wie die österreichische Bevölkerung entstanden ist. Zuerst sind alle eingewandert und die die Erfolg hatten, die blieben da - der Rest ist wieder heimgegangen. Heutzutage wird stattdessen Misserfolg mit Sozialhilfe und Aufnahme in eine Schutzgruppe belohnt. - Fein, das schafft Arbeitsmotivation!



    72 Prozent der Befragten kritisieren die geringe Anpassungsbereitschaft der hier lebenden Moslems.

    Hier stimme ich zu, man muss dabei zusehen wie eine richtige Parallelgesellschaft entsteht. Die Politik hat hier schon vor Jahrzehnten Fehler gemacht und die Integration vernachlässigt und jetzt haben wir die Scheiße am Dampfen. 500.000 Muslime, davon 49% mit Staatsbürgerschaft. Ein großer Teil davon nicht durch Zuwanderung sondern durch Geburten.

    Komisch finde ich auch, dass die Türkei strenger mit dem Glauben umgeht, als es in Europa getan wird - dort dürfen nicht nur Lehrer kein Kopftuch tragen sondern auch Schüler - bei Verstoß können sie von Lehrveranstaltungen ausgeschlossen werden.
    Spiegel

    Ich finde, es muss eine klare Trennung zwischen Religion, Beruf und Politik geben und von daher hat ein Kopftuch in der Schule nix verloren. Ich gehe auch soweit, den Religionsunterricht als Bruch der Trennung zu sehen - Ethik-Unterricht würde ich für wesentlich sinnvoller halten.

    Wie steht ihr dazu? Ist es eher eine fehlgeschlagene Politik, die die Landsleute so misstrauisch macht oder sind es doch die Leute selbst, die an ihrer Haltung schuld sind?

    EDIT: Achja und nochwas. Findet ihr, dass die zunehmende Tabuisierung von ausländerfeinlichem Denken zu mehr Ausländerfreindlichkeit führt?
    „Herr, gib mir die Kraft, die Dinge zu ändern, die ich ändern kann, die Gelassenheit, das Unabänderliche zu ertragen und die Weisheit, zwischen diesen beiden Dingen die rechte Unterscheidung zu treffen.“

    Franz von Assisi

  2. #2
    User Avatar von My_name_is_Joe
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    Standard AW: Islam als Bedrohung?

    Ich denke zuerst einmal, dass Integration nichts ist, was von der jeweiligen Regierung erst in die Wege geleitet werden muss, sie muss nur für die Möglichkeit(z.B. Sprachkurse, Informationsveranstaltungen, etc.)sorgen. Integration MUSS von jedem Migranten selbst kommen und wer aus Bequemlichkeit oder falschem Stolz heraus nicht bereitwillig ist, die jeweilige Amtssprache zu lernen oder sich an die Gesetze zu halten, kurz: nicht bereit ist, sich zu integrieren, der hat gefälligst seine Sachen zu packen und zu gehen.
    Bei der Religion ist es da schon schwieriger. In der EU besteht weitestgehend(korrigiert mich bitte, wenn ich falsch liege)Religionsfreiheit und ich kenne unter Anderem auch einen Deutschen, der Moslem ist, aber betrachtet man mal die verschiedenen Auslegungen des Koran(weit über 300), so frage ich mich, ob man den Islam überhaupt als Religion verallgemeinern kann.
    Zu dem Beispiel mit den blöd glotzenden oder prügelnden Ausländern auf dem Heimweg: Ich glaube nicht, dass man das an Herkunft oder Religion festmachen kann. Es gibt überall Idioten, in jedem Land und in jeder Religion. Die Frage ist: Wurde das Opfer zusammengeschlagen, weil es eine christliche oder keine Religion vertritt?
    Ich habe noch keinen "Prügelmoslem" gesehen, der gesagt hat: "Den hab ich verkloppt, weil er ein Ungläubiger ist."
    Eine Bedrohung stellt der Islam in dem Sinne dar, da unsere Kultur auf dem christlichen Glauben aufbaut und nun durch die allseits hochgelobte und staatlich geförderte Integration "verändert" wird. Bei uns im "Abendland" hat im Mittelalter die christliche Kirche bestimmt, wo es lang geht und im "Morgenland" eben der Islam. In meinem Gerolsteiner Stammcafé wurde ich von dem Inhaber(seines Zeichens Türke und Moslem) schon gefragt: "Seit ihr Deutschen denn gar nicht stolz auf eure Kultur und Glaubenskultur, dass ihr hier in Deutschland Moscheen baut, obwohl sie gar nicht in euer Weltbild passen?"Da war ich wirklich platt, dass sowas von einem Moslem selbst kommt und habe ihm gesagt, was ich über die deutsche Regierung denke und dass die Integration in meinen Augen falsch verstanden wird.
    Zum EDIT: Ich finde, dass eine Tabuisierung nicht zur positiven Entwicklung beiträgt, im Gegenteil es fördert sogar noch die negative Entwicklung allein schon durch den Reiz, das Tabu zu brechen. Dass sich die Ereignisse des 2. Weltkriegs nicht wiederholen dürfen ist klar, aber man kann nicht einfach ein Tabu/ Verbot aufstellen und erwarten, dass dann auf einmal alle davon ablassen und in diesem Fall mit offenen Armen auf ausländische Mitbürger zugehen.

    MfG
    Joe
    Religion ist eine Beleidigung der Menschenwürde. Mit oder ohne sie würden gute Menschen Gutes tun und böse Menschen Böses. Aber damit gute Menschen Böses tun, dafür bedarf es der Religion.-Steven Weinberg- Absolvia Sei's Panier! - Treue um Treue!

  3. #3
    Bilder Junky™ Avatar von MURDOC the PSYCHO
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    Standard AW: Islam als Bedrohung?

    Die Differenzierung bei diesem Thema ist sehr wichtig und gleichzeitig schwierig. Da jeder Ansatz die eigene Kultur zu bewahren leicht in die falsche Richtung gehen kann.
    Klar ist es gut und gewollt das sich die Kulturen untereinander austauschen und vertragen. Wir hatten das ja schon in der Diskussion um die Minarette.
    Auch dort wurde es schon geschrieben, daß eine Intergration nicht dazu führen sollte, daß ein Land sich vollkommen dem Wünschen, Denken und der Kultur einer zugewanderten Gruppe unterwirft.
    hmmm, das hört sich auch wieder komisch an, aber ich hoffe man versteht wie ich das meine.

    Integration darf nicht zur Aufgabe der eigenen Kultur führen. Es gibt vieles auf was wir in Deutschland stolz sein können. Aber genau dieser Stolz führt in einigen Gruppen auch dazu, daß vergessen wird und falsch Werte wieder propagandistisch vertrieben werden.
    Was in der NS Zeit geschehen ist, darf nicht noch einmal passieren!
    Und in einem Punkt gebe ich dir Recht, je mehr man nicht offen über diese Zeit redet und diskutieren kann, je mehr gibt man diesem braunen Pöbel Macht. Denn im Verborgenen schüren sie das was Deutschland schon einmal an den Abgrund geführt hat.
    So it is written, it shall be.....
    Als Hirte erlaube mir, zu dienen mein Vater dir. Deine Macht reichst du uns durch deine Hand, diese verbindet uns wie ein heiliges Band.
    Wir waten durch ein Meer von Blut, gib uns dafür Kraft und Mut. E nomine patri, et filii, et spiritus sancti


    MtP Art
    EXPLODING ART

  4. #4
    User Avatar von Ba.alander
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    Standard AW: Islam als Bedrohung?

    7 jahre später müssen wir feststellen, dass weniger der braune pöbel noch in deutschland das problem ist,
    sondern eher die weltfremden gutmenschen und die horden, die deutschland überrannt haben und weiter überrennen werden,
    nicht etwa, weil es hier sicher ist, sondern einfach nur, weil es hier geld gibt.

    dann kommt langeweile, ein total schräges frauen- und weltbild, islamistischer eifer, hohngelächter über unsere polizei und justiz,
    und schon ist deutschland - entgegen aller beteuerungen - nicht mehr das deutschland, das sich durch die horden gar nicht verändern
    wird, wie die funktionäre und mantras anfangs verkündet haben.
    die vernunft, der realismus, die und der in den nachbarländern durchaus noch gegeben ist, ist in deutschland vollends von bord gegangen.

    es wird blut fliessen, alle werden sehr leiden, die und wir.

    Er ist der Sonnenaufgang, er liebt jeden.
    Ich horche noch auf den Regen.
    Schau lieber auf das Meer.
    Ba.alander

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