Ergebnis 1 bis 19 von 19
  1. #1
    Tee-Päpstin™ Avatar von Blacky_Kati
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    Standard Braucht man Märchen für die Erziehung?

    Auf die Idee gebracht von dem Gespräch in der Shout über "Märchen"

    Wie wichtig findet ihr, das Kinder die alten Märchen noch hören von "aschenputtel" über "Das singende, klingende Bäumchen" bis "Rotkäppchen"? Warum sind sie beim Kindsein unersätzlich?

    Und dazu, was sind eure Lieblingsmärchen früher gewesen, sind das noch die selben wie heute? Warum fandet ihr sie toll? Gabs vielleicht auch welche die ihr gar nicht mochtet?

    Na dann.. freu mich auf eure antworten ^^

  2. #2
    Bilder Junky™ Avatar von MURDOC the PSYCHO
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    Standard AW: Braucht man Märchen für die Erziehung?

    Märchen sind, wenn man es genau betrachtet eigentlich garnichts für Kinder. Jedenfalls die Gängigsten, man nehme nur Rotkäppchen, die Großmutter wird gefressen von einem Wolf. Oder Hänsel und Gretel, die Hexe wird im Ofen verbrannt.

    Aber genau das ist es was Kinder eben nicht sehen, wenn sie die Märchen hören. Da sie noch unverdorben sind und Gewalt an sich nicht kennen, haben sie ganz andere Bilder im Kopf als wir. Märchen sind lehrreich und man sollte seinen Kindern dies nicht vorenthalten weil der Erwachsenen Verstand andere Bilder generiert als der der Kinder.

    Ich finde Märchen immernoch um Weiten besser als den Kids Pokemon uns Sonstiges in der Glotze zu zeigen, bevor sie ins Bett gehen
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  3. #3
    Elfenkind Avatar von Saorise
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    Standard AW: Braucht man Märchen für die Erziehung?

    Hui. Lieblingsthema <3

    1. Märchen sind wichtig.
    2. Wichtiger als Märchen ist, dass sie erzählt oder vorgelesen werden.

    Ich finde Märchen toll, pädagogisch durchaus wertvoll - auch wenn wir heute sagen: In Rotkäppchen gehts um Vergewaltigung und das ist alles viel zu heftig für Kinder. Kinder nehmen so etwas anders auf. Sie interpretieren nicht in einem solchen Ausmaß wie Erwachsene.
    Es geht bei Märchen darum, dass Kinder lernen Geschichten zu hören. Zu zuhören. Sich einfach mal still hinsetzen und dem zu lauschen, was da Gesprochen wird. Es geht um das Textverständnis. Darum, dass sie am Ende von Rotkäppchen noch wissen, dass das Mädchen einen Korb von den Eltern bekam. Sie lernen bewusst auf Dinge zu achten. Es kann mit ihnen gegrübelt werden, was als nächstes passieren könnte etc.
    Dabei geht es nicht zwingend darum, dass Grimms Märchen erzählt werden. Es kann auch Lilifee sein oder sonst was. Der ganze Prozess, der dahinter steckt ist das eigentlich wichtige. Interesse an Geschichten wecken, das Kind dazu animieren selbst lesen zu wollen. Das sind die wirklichen Werte von Märchen. Finde ich. Vorlesen kann und darf nicht durch Fernsehen/Hörspiele ersetzt werden. Ergänzt ja - aber nicht ersetzt.

    Ich halte Märchen für zeitlos und immer aktuell. Sie können auch Grundlage für Sachkunde Unterricht sein. Bsp. König Drosselbart, da kann das Kind einen schönen Einblick in höfisches und bäuerliches Leben bekommen.

    --> Meine Kinder werden Märchen vorgelesen bekommen, aber auch neuere Kurzgeschichten

    Mein Lieblingsmärchen früher? Peterchens Mondfahrt, Schneeweißchen und Rosenrot, Rapunzel und das Däumelinchen
    Heute: Immer noch Peterchens Mondfahrt und das Mädchen mit den Schwefelhözern
    Am liebsten Vorlesen und erzählen mag ich Rotkäppchen und das Aschenputtel


    EDIT: für Murdoc:
    Ich hab gelernt das Märchen auch nicht für Kinder geschrieben wurden. Es gab zu dieser Zeit keinerlei Kinder/Jugendliteratur. Man nahm das was da war. Und das waren Märchen für Erwachsene.
    Geändert von Saorise (28.02.2010 um 17:11 Uhr)

  4. #4
    Lady of the pancakes™ Avatar von Cerridwen
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    Standard AW: Braucht man Märchen für die Erziehung?

    Märchen, gerade das, was wir allgemein damit assoziieren - Grimm, Andersen, Hauf - sind in aller erster Linie, wie Murdoc schreibt, meist weder lieblich noch nette Einschlafgeschichten. Manche sind regelrechte Horrorstories, die eigentlich nichts für Kinder sind und gewisse Märchen würde ich meinen Kindern auch lieber vorenthalten. Andere sind natürlich im ersten Moment überhaupt nicht grausam, gerade nicht für Kinder - als ich klein war, hat es mir gar nichts ausgemacht, dass die böse Hexe am Ende in den Ofen geschoben wird oder in glühenden Eisenschuhen tanzen muss.
    Ich nehme mal an, dass Kinder einfach nicht in solchen Bahnen denken und auch nicht an die Konsequenzen, die es eben beispielsweise für die Hexe hat, wenn sie bei lebendigem Leib verbrennt.
    Aber für die Erziehung wichtig? Na, ich weiß nicht. Geschichten können sicher wichtig sein, aber es müssen nicht unbedingt Märchen sein. Ich glaube diverse Bilderbücher, in denen es meist in erster Linie um Freundschaft und Zusammenhalt ging, haben mir da mehr auf den Weg gegeben.
    Aber ich muss Murdoc zustimmen: immer noch besser als Fernsehen und Computer.

    Edit:
    Es geht bei Märchen darum, dass Kinder lernen Geschichten zu hören. Zu zuhören. Sich einfach mal still hinsetzen und dem zu lauschen, was da Gesprochen wird. Es geht um das Textverständnis. Darum, dass sie am Ende von Rotkäppchen noch wissen, dass das Mädchen einen Korb von den Eltern bekam. Sie lernen bewusst auf Dinge zu achten. Es kann mit ihnen gegrübelt werden, was als nächstes passieren könnte etc.
    Gute Punkte, da hab ich nie drüber nachgedacht.

    Meine Lieblingsmärchen waren früher immer "Die Schneekönigin", "Brüderchen und Schwesterchen" und "Rumpelstilzchen" - letzteres mag ich noch immer am liebsten, aber inzwischen ist noch "The Happy Prince" von Oscar Wilde dazu gekommen.
    Warum ich genau die mag und mochte... keine Ahnung.
    Ich weiß nur, dass ich "Dornröschen" nie mochte, genauso wenig wie "Hänsel und Gretel" - ich fand beide immer irgendwie öde.
    Und generell - dass die schöne Bäuerin/Magd/Prinzessin immer irgendsoeinen daher gelaufenen ☻☻☻☻☻☻☻ heiraten muss, ob sie will oder nicht... das ist bäääh.
    Geändert von Cerridwen (28.02.2010 um 17:19 Uhr)
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  5. #5
    Tee-Päpstin™ Avatar von Blacky_Kati
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    Standard AW: Braucht man Märchen für die Erziehung?

    Ja,..dass mit dem Vorlesen finde ich auch wichtig..
    Es gibt leider genug Eltern, die sich nicht mehr sehr viel Zeit zum Vorlesen nehmen. Und dass finde ich echt schlimm, weil ich finde es immer wunderschön zu sehen,
    - die großen Augen
    - die Spannung (was passiert als nächstes)
    dass ein Kind genau auf deine Stimme lauscht.. finde ich wunderbar!

    Auch wenn einiges an brutalität in den Märchen wiederspiegelt..finde ich doch dass es die Kinder gar nicht so wahrnehmen. Es zeigt ihnen nur auf eine sehr extreme Art was "falsch" ist..

    Ausserdem finde ich es sehr wichtig bei Märchen, dass die Kinder was daraus lernen
    Frau Holle = Fleißig sein, lohnt sich
    Das singende, klingende Bäumchen= Hilfsbereit sein und auch was für andere tun
    Rotkäppchen= Auf das hören was einem Erwachsene sagen
    Die Moral von der Geschicht ;)

  6. #6
    Elfenkind Avatar von Saorise
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    Standard AW: Braucht man Märchen für die Erziehung?

    Genau....

    Und was mir gerade auch noch einfällt. Märchen zu kennen gehört zur Kultur und zum Allgemeinwissen. Im Kindergarten/Schule wird über so etwas geredet. Es gibt unzählige andere Bücher, Geschichten, Lieder die sich auf Märchen beziehen. Wer sie nicht kennt kann so manch übertragenen Sinn nicht verstehen. Als Beispiel möchte ich das Jugendbuch "Rotkäppchen muss weinen" nennen. Wir fangen gleich durch den Titel an da Dinge reinzuinterpretieren, wir kennen das Märchen. Aber jemand der noch nie von Rotkäppchen gehört hat, weiß damit herzlich wenig anzufangen.

  7. #7
    User Avatar von Black Prolo
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    Standard AW: Braucht man Märchen für die Erziehung?

    Ich finde Märchen auch sehr wichtig, denn viele davon sind gerade darauf aufgebaut, den Kindern Moral und Anstand beizubringen, wovon sie profitieren können (zB Hans GuckindieLuft, Zappelphillip, ...).

    Leider verkommen diese Märchen halt immer mehr, das sollte man wieder ein bisschen einbürgern find ich.
    „Herr, gib mir die Kraft, die Dinge zu ändern, die ich ändern kann, die Gelassenheit, das Unabänderliche zu ertragen und die Weisheit, zwischen diesen beiden Dingen die rechte Unterscheidung zu treffen.“

    Franz von Assisi

  8. #8
    Bilder Junky™ Avatar von MURDOC the PSYCHO
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    Standard AW: Braucht man Märchen für die Erziehung?

    @Saorise
    Da geb ich dir Recht, das vergessen nur die meisten sehr schnell. Die Märchen die wir heute kennen sind nie für Kinder geschrieben worden. Es waren Erzählungen um Moralvorstellungen und um Werte. Kinder hören gebannt zu weil sie die Sprache die in den Märchen verwendet wird sehr gut verstehen. Ebenso war es damals mit den einfacheren Leuten. Viele konnten nicht lesen, also waren damals Geschichtenerzähler sehr geachtete Leute. Diese Geschichten wurden dann immer mehr auch den Jüngeren vorgetragen. Und nicht wenige Kinder haben es Rotkäppchen zu verdanken das sie nicht allein in den Wald gehen oder bei Hänsel und Gretel Neugier auch Gefahr bedeuten kann.


    Märchen sind für viele Eltern, vom pädagogischen her eher Nebensache, aber was an Märchen so faszinierend ist, ist das man je öfters man sie vorliest immer wieder neue Sachen entdeckt. Eben weil eine Kommunikation zwischen Kind und Vorleser/Erzähler entsteht. Die Bindung wird gefestigt, das Sprachverhalten trainiert und die Kombinationsfähigkeit sowie das Merkvermögen gesteigert. Kinder nehmen Wissen wie ein Schwamm das Wasser auf und mit der Beschäftigung lernen sie das die Handlungen in den Märchen, oder sollte man doch besser sagen Geschichten , auch im normalen Leben mit Situationen gleichzusetzen sind.

    Das Beispiel Frau Holle ist hier ein sehr gutes Stichwort
    wenn man sich durchliest was bei Tante Wiki steht -->
    wird sehr schnell deutlich das die Geschichten mehr waren als reine Zu-Bett-geh-Geschichten. Heute haben sie größtenteils ihren Stellenwert verloren, was ich sehr schade finde. Gerade als Elternteil gibt es doch nicht schöneres als die leuchtenden Augen der Kinder zu sehen die mitfiebern anstatt sich am TV nur berieseln zu lassen
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  9. #9
    Tee-Päpstin™ Avatar von Blacky_Kati
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    Standard AW: Braucht man Märchen für die Erziehung?

    Zitat Zitat von Black Prolo Beitrag anzeigen
    Leider verkommen diese Märchen halt immer mehr, das sollte man wieder ein bisschen einbürgern find ich.

    Jaein,..ich finde weniger, dass sie verkommen. Es gibt noch genug Märchen, die in Büchern erzählt werden..und "Notfalls" die sonntag und samstags vomittags im fernseh laufen!
    Also an den Märchen liegt es nicht... habe damals zur Schulzeit auch noch einige lesen dürfen und denke mal, dass es noch genauso heute ist.

    Es liegt eher an den Eltern die sich wirklich keine Zeit mehr nehmen, den Kindern was vorzulesen. Sie lassen ihre Kinder zu schnell erwachsen werden (mit 12 schon schminken,..tss tss, aber nebensächlich) Geschweige denn, den neusten Trend mitgehen (pokemon, whatever)
    Man sollte sich wirklich zeit nehmen, mit den Kindern ins Kindertheater zu gehen oder sich mit den Märchen zu beschäftigen..

    Viele Kinder, die ich im Kindergarten kennen gelernt habe, konnten mir manchmal gar keine Märchen nennen, oder nur 3-5 diese sie dann als Hörspiel hatten. Die Spannbreite ist also viel zu klein und langweilig (wenn ich immernur 3 Märchen immer wieder hören würde, fände ich sie auch öde)... Man sollte den Kindern einfach mehr bieten. als Eltern und als Gesellschaft..
    Geändert von Blacky_Kati (28.02.2010 um 17:31 Uhr)

  10. #10
    User Avatar von Black Prolo
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    Standard AW: Braucht man Märchen für die Erziehung?

    Zitat Zitat von Blacky_Kathi
    Es liegt eher an den Eltern die sich wirklich keine Zeit mehr nehmen, den Kindern was vorzulesen.
    Ja so hab ich das gemeint^^ - Märchen verändern sich schließlich nicht, nur die Erzähler.

    Zitat Zitat von Blacky_Kathi
    Sie lassen ihre Kinder zu schnell erwachsen werden (mit 12 schon schminken,..tss tss, aber nebensächlich) Geschweige denn, den neusten Trend mitgehen (pokemon, whatever)
    Naja, das find ich eigentlich gar net so schlimm - Märchen bekommt man ja auch schon mit 8 erzählt, also zu meiner Zeit war das so.
    „Herr, gib mir die Kraft, die Dinge zu ändern, die ich ändern kann, die Gelassenheit, das Unabänderliche zu ertragen und die Weisheit, zwischen diesen beiden Dingen die rechte Unterscheidung zu treffen.“

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  11. #11
    Tee-Päpstin™ Avatar von Blacky_Kati
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    Standard AW: Braucht man Märchen für die Erziehung?

    mit 8 finde ich dass schon sehr spät..
    also ich kenn dass so ab 3 oder 4 jahre etwas vorzulesen.. und ich habe damals nur Märchen vorgelesen bekommen!

    Übrigens KATI <--ohne H
    Geändert von Blacky_Kati (28.02.2010 um 17:40 Uhr) Grund: dass musste sein!

  12. #12
    User Avatar von Black Prolo
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    Standard AW: Braucht man Märchen für die Erziehung?

    Ja kann auch sein, alles unter 8 weiß ich nicht mehr xD - zumindest nicht bewusst.


    Sorry KATI

    Offtopic:
    Komischerweise schreiben sich sämtliche mir bekannten Kathis mit "H"...^^
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  13. #13
    Tee-Päpstin™ Avatar von Blacky_Kati
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    Standard AW: Braucht man Märchen für die Erziehung?

    Meine Mum ist erzieherin.. daher weiß ich dass...

    dann bin ich halt DIE Kati OHNE H <.<
    heiße schliesslich nicht Katharina sondern Katja...und daher hat da kein H drin zu suchen <.<
    :x

  14. #14
    User Avatar von Black Prolo
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    Standard AW: Braucht man Märchen für die Erziehung?

    Offtopic:
    naja, aber eigentlich ist Kati genau um einen Buchstaben kürzer als Katja, also versteht ich den Sinn des Spitznamens nicht ...^^ - Naja okay is ja das gleiche bei Thomas und Tommi, oder Lukas und Luki.........


    egal ^^
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  15. #15
    Tee-Päpstin™ Avatar von Blacky_Kati
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    Standard AW: Braucht man Märchen für die Erziehung?

    Ich werde mit dir jetzt bestimmt nicht über meinen Namen diskutieren !
    ~off topic ende~

  16. #16
    Die alles sieht™ Avatar von kaisu
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    Standard AW: Braucht man Märchen für die Erziehung?

    Wie wichtig findet ihr, das Kinder die alten Märchen noch hören von "aschenputtel" über "Das singende, klingende Bäumchen" bis "Rotkäppchen"? Warum sind sie beim Kindsein unersätzlich?


    Ich sprech jetzt mal von mir:
    Ich habe Märchen geliebt!
    Als ich dann lesen konnte hab ich sie verschlungen!
    Am liebsten waren mir zwar die Geschichten die sich meine Mum ausgedacht hat, aber so was kann eh kein Buch ersetzen :D
    Fands toll so n riesen Schinken in der Hand halten/besitzen zu dürfen, wo doch die gängigen Kinderbücher so winzig waren *g*
    Später - als die ganzen tschechischen Märchen im Tv liefen, entflammte das Interesse noch einmal stark und ich suchte dann Geschichten, die NICHT von Grimms stammten.


    Und dazu, was sind eure Lieblingsmärchen früher gewesen, sind das noch die selben wie heute? Gabs vielleicht auch welche die ihr gar nicht mochtet?

    +
    "Singende klingende Bäumchen"
    "Zertanzten Schuhe" (hieß das so ??)
    "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel" (Film)

    -
    "Prinzessin auf der Erbse"
    fand ich doof, weil die Sache mit der Erbse für mich in keinster Weise nachvollziehbar war ...

    Fazit:
    Märchenbücher sollte man in jedem Kinderzimmer finden können!
    Die Eltern sollten dann auch daraus vorlesen und sie nicht verstauben lassen ...
    "Before you diagnose yourself with depression or low self esteem,
    first make sure you are not, in fact, just surrounded by assholes!"
    [William Gibson]

  17. #17
    User Avatar von Black Prolo
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    Standard AW: Braucht man Märchen für die Erziehung?

    Was ich auch immer ganz toll fand, waren die Sagen die immer in dem Magazin standen, dass wir in der Volksschule bekommen haben. - Meine Lieblingssage war die, bei der der Teufel eine Bergspitze aus der Schweiz nach Österreich geholt hat und als er dann zurückflog und bemerkte, dass er betrogen worden war, ist er so erschrocken, dass er sie fallen lies und daraus entstanden die Berge Gippel und Göller in Niederösterreich, welche tatsächlich wie auseinandergebrochen aussehen.

    Also ich finde Sagen auch ganz wichtig für Kinder - auch wenn sie oft nix mit der realität zu tun haben.
    „Herr, gib mir die Kraft, die Dinge zu ändern, die ich ändern kann, die Gelassenheit, das Unabänderliche zu ertragen und die Weisheit, zwischen diesen beiden Dingen die rechte Unterscheidung zu treffen.“

    Franz von Assisi

  18. #18
    Das irre Federvieh™ Avatar von RavenDark
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    Standard AW: Braucht man Märchen für die Erziehung?

    Ich habe Märchen auch geliebt, ich kann wirklich nicht mit Gewissheit sagen, ob ich ein Lieblingsmärchen hatte und welches das war, wobei Schneewittchen und, wenn dies ebenfalls gelten sollte, Prinzessin Fantaghiro sicher ganz oben mit rangierten.

    Was mich wundert, ist dass zweiu meines Erachtens nach ebenfalls sehr wichtige Punkte noch nicht genannt wurden:

    a) Märchen beflügeln die Phantasie. Das Kind reist in düstere Wälder voller Feen und Gnome, malt sich die bösen Hexen aus, nimmt Teil am mittelalterlichen Leben, ein Junge kämpft als Ritter ohne Furcht und Tadel gegen fiese Fieslinge und ein Mädchen ist plötzlich das arme Aschenbrödel, das sich in eine wunderschöne Prinzessin verwandelt und zum Schluss ihren Prinzen heiratet und wenn die Eltern dann mit ihren Kindern durch den Wald spazieren gehen, dann ist das kein Spaziergang durch hohe Bäume und fiese Brennesseln sondern der EIntritt in eine mystische Welt. Jedenfalls mir ging das damals so. Die Phantasie und Kreativität eines Kindes sehe ich als Bestandteil der wichtigsten Güter, die durch die Eltern gefördert werden müssen. Man ist nur einmal Kind und eine Kindheit ohne Feen, Geister, Zwerge und Kobolde stelle ich mir sehr traurig vor.

    b) Das Vorlesen der Märchen durch die Eltern vermittelt dem Kind Sicherheit und Geborgenheit, es ist ein Akt der Zuwendung und Liebe. Mir fällt gerade auf, dass sich meine Eltern, als sie noch verheiratet waren, wirklich sehr viel Zeit für meine Schwester und mich genommen haben, um unsere Phantasie zu beflügeln und haben uns jeden Abend Geschichten vorgelesen. Heute weiß ich das vielleicht noch mehr zu schätzen als als Kind, denn als Kind weiß man eben noch nicht, was zwei Stunden Vorlesen nach einem harten Arbeitstag bedeuten, aber man merkt, dass man gern gehabt wird. :)
    Es ist kein Zeichen von geistiger Gesundheit, gut an eine kranke Gesellschaft angepasst zu sein.

  19. #19
    Tee-Päpstin™ Avatar von Blacky_Kati
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    Standard AW: Braucht man Märchen für die Erziehung?

    Da muss ich dir recht geben Darki..
    dass sind in der Tat noch wichtige Punkte,..
    Was wäre der Mensch ohne seine Phantasie ;) seine Träume, seine Art und Weise sich seine eigene Welt aufzubauen (in Wirklichkeit bin ich feige aber in meiner Fantasie der große Held)
    Für Kinder unheimlich wichtig, wie schnell wir dann die Sandgrube zu einer Schatzinsel ;) und sowas wird durch Bücher sehr gefördert!

    Ich finde eher dass, mit dem Vorlesen Geborgenheit und Liebe, sondern auch ein großes Maß an Vertrauen aufgebaut wird.
    Aber es wird im Kindergarten ja auch Vorgelesen,.. da wird es aber nicht viel mit Liebe zu tun haben. ^^ Die Geborgenheit und das Vertrauen hat da wohl eher eine Rolle!

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